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Emblemata trecenta
Augsburg, Jeremias Wolff, 1714
Gedruckt bei Peter Detleffsen in Augsburg
 
Im Jahr 1714 ist die Emblemsammlung 'Trecenta Selecta ingenii acumine & doctrinae utilitate praestantia Emblemata' bei dem Verleger Jeremias Wolff (1663/73?-1724) in Augsburg erschienen; als Drucker firmiert Peter Detleffsen (1679-1724). Wolff war der Sohn des Augsburger Kramers Daniel Wolff und dessen Frau Anna Maria Wagenseil. Nach einer Lehre zum Uhrmacher bei Samuel Beckmann wandte sich Jeremias Wolff schon bald der Verlagstätigkeit zu. Den Schwerpunkt des Sortiments bildeten emblematisch-allegorische Bücher, dekorative und kunstgewerbliche Graphik, Traktate zur Baukunst, Architekturprospekte und Stadtveduten. Nach seinem Tod 1724 führte der Schwiegersohn Johann Balthasar Probst die Verlagsgeschäfte weiter.
Dem äußeren Erscheinungsbild nach gleicht die vorliegende Sammlung der 'Emblematischen Gemüths-Vergnügung (Augsburg 1693): in einen Bild- (die recto-Seite der folio-Zählung) und einen Textteil (verso-Seite der folio-Zählung) gegliedert, präsentieren die 'Trecenta Emblemata' auf insgesamt 25 Kupfertafeln je 12 numerierte Emblemmedaillons. Die dazugehörigen 'pictura'-Beschreibungen und Motti (in lateinischer, französischer, italienischer und deutscher Sprache) befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite (ebenfalls numeriert). Eine inhaltliche Gliederung der insgesamt 300 Sinnbilder läßt sich nicht ausmachen, auch wenn sich eine gewisse Vorliebe für die Liebesemblematik erkennbar ist.
 
Literatur: Thieme / Becker, Bd. 36, S. 206. - Bosl, Biographie, S. 858. - Schwarz (1997). - Künast (1997), S. 1255f. (zu Wolff) u. 1262f. (zu Detleffsen).
Bibliographie: Landwehr (1972), Nr. 596 (Ausg. 1716).
 
 
Sprache(n): lt., dt., frz., it.
Signatur: BSB: Res/4 L.eleg.m. 54








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