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Emblematische Gemüths-Vergnügung / Bey Betrachtung Drey hundert und sechtzig der curieusesten und ergetzlichsten Sinn-Bildern / Mit ihren zuständigen Teutsch- und Lateinischen Bey-Schriften
Wolfenbüttel, Jakob Wilhelm Heckenauer, [um 1710]
 
Die Augsburger 'Emblematische Gemüths-Vergnügung' (zuerst 1693) hat offensichtlich eine Wolfenbütteler Nachahmung angeregt, die sich zwar bis in die Titelformulierung und die formale Gestaltung des Titelkupfers am Vorbild orientiert, aber inhaltlich einen neuen Akzent setzt: Sie bietet ausschließlich religiös gedeutete Embleme. Als Verleger und Produzent firmiert der aus Augsburg stammende Jacob Wilhelm Heckenauer (+1738), der ab 1705 in Wolfenbüttel nachweisbar ist und dort 1709 zum Hofkupferstecher aufgestiegen ist. Es ist durchaus denkbar, daß Heckenauer die Augsburger 'Emblematische Gemüths-Vergnügung' gestochen hat und am neuen Wirkungsort am früheren Erfolg anknüpfen wollte. Wieder werden 15 emblematische Medaillons pro Tafel zusammengefaßt, dabei aber auch thematisch geordnet. Der Begleittext (lat. mit dt. Übers.) gibt den einzelnen Emblemen jeweils eine klare Deutung und verzeichnet ein lateinisches Motto mit deutscher Übersetzung; die Deutung zeigt sich mit dem Kürzel L. C. dem Prinzip der Loci communes verpflichtet. Anders als sein Vorbild gibt Heckenauer gelegentlich auch seine Quelle an.
Im Kommentar zu den einzelnen Emblemen erscheint die Themenangabe sowie der Locus communis im Originalwortlaut. Auf die Wiedergabe der Bildbeschreibung wird verzichtet.
 
Literatur: SinnBilderWelten (1999), Nr. 53.
 
Künstler: Jakob Wilhelm Heckenauer
 
Sprache(n): dt.
Signatur: BSB: Res/4 L.eleg.m. 86 Beibd. 2








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