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John Barclay
Argenis. Figuris aeneis adillustrata, suffixo clave, hoc est nominum propriorum explicatione atque indice locupletissimo.
Nürnberg, 1673
 
John Barclays (1582-1621) 'Argenis' (zuerst 1621) gehört zu den erfolgreichsten lateinischen Staatsromanen des 17./18. Jahrhunderts. Er verbindet die politische Abhandlung mit der historischen Allegorie (im Sinne eines Schlüsselromans) und der Ritterromanze. Die Forschung hat über 50 lateinische Ausgaben und zahlreiche Übersetzungen nachgewiesen. Neben einigen Editionen, die reine Illustrationen der Handlung bieten, tauchen im späten 17. Jahrhundert in Nürnberg auch komplexer illustrierte Ausgaben auf, die die Textillustration mit kommentierenden Emblemen kombinieren, deren Sinn dem lateinischen Distichon am Fuß der Tafel zu entnehmen ist.
Der emblematisch kommentierende Tafelzyklus wurde erstmals in den Ausgaben des auch durch andere Emblembücher hervorgetretenen Endter-Verlags verwendet; die beteiligten Künstler haben keine Signaturen hinterlassen, auch nicht in den späteren Ausgaben des Schwarzkopff-Verlags.
Die Erschließung der Illustrationen konzentriert sich auf die emblematischen Sinnträger; das Verständnis der textillustrierenden Szenen ist über die Überschriften der Kapitel, denen sie zugeordnet sind, möglich. Die Distichen sind dem sinnerschließenden Kommentar, der teilweise auch auf die Verbindung zum Romangeschehen verweist, vorangestellt.
 
Literatur: Schmid (1904). - Peil (1980). - SinnBilderWelten (1999), Nr. 181.
Bibliographie: VD17: 3:301164T
 
 
Sprache(n): lt.     -     Kollation: [12] Bl., 708 S., [18], [36] Bl. r&s, 36 Ill.     -    Format: 12     -     Fingerprint: mqn- i.d. i,o, grmo 3 1673R
Exemplare: BSB: ESlg/ P.o.germ. 1652 k    -    Signatur: BSB: P.o.lat. 1663 z








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