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Johann Christoph Kolb
Das Leben der allerseligsten Jungfrau Maria in 26 Emblemen. Mit lat., franz. u. deutschen Versen
Augsburg, Johann Christoph Kolb, o.J.
Gedruckt in Augsburg
 
Der Augsburger Zeichner, Kupferstecher und Kupferstichverleger Johann Christoph Kolb (1680-1743) war in seinen Arbeiten nicht konfessionell gebunden, so daß bei ihm sowohl 'Roma Sancta', ein Werk über Papst Benedikt XIII. und die von ihm ernannten Kardinäle, als auch 'Evangelischer Christen Augen-Weide und Gemüths-Freude', deren Anlaß das 200-jährige Jubiläum der Überreichung der Confessio Augustana an Kaiser Karl V. war, erscheinen konnten.
Ohne daß Kolb darauf hinweisen würde, geht sein Buch - genauso wie 'Lux Claustri ' (vgl. Nr. ??) - auf ein Werk des bedeutenden lothringischen Kupferstechers, Radierers und Zeichners Jacques Callot (1592-1635) zurück, das auf 1629 datiert wird und als eine der frühesten marianischen Emblemfolgen gilt (Kemp, S. 332). Es erschien 1646 in Paris im Druck. Die Stiche erscheinen bei Kolb seitenverkehrt; der bei Callot zweisprachig gedruckte Text (Latein und Französisch) wird bei Kolb um eine deutsche Version erweitert und in die Platte eingestochen. Die Überschriften zu den Epigrammen sind als Motti (in allen drei Sprachen) erfaßt.
 
Literatur: Kemp, Emblem (19??). - Lieure (1927). - Callot (1979), S. 1185-1196 (enthält Callots Radierungen ohne Motti). - SinnBilderWelten (1999), Nr. 33.- Zu Kolb auch zahlreiche Hinweise in: Gier / Janota, S. 844f., 1262f. u. ö.
Bibliographie: Praz, S. 294. - Landwehr (1976), Nr. 197f. - Kemp / Schilling (1982), S. 304.
 
Künstler: Johann Christoph Kolb
 
Sprache(n): lt.; frz.; dt.
Exemplare: BSB: Chalc. 42 a    -    Signatur: BSB: Chalc. 42








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